Eigentlich hättest du gern ein Aktshooting. Aber eigentlich traust du dich das nicht. Viele Frauen erzählen mir immer wieder, was für eine Überwindung es sie gekostet hat aus dem Auto auszusteigen und das Fotostudio zu betreten – im Bewusstsein: „Oh mein Gott gleich muss ich mich vor jemandem Fremden ausziehen!“ Zum Glück ist immer der Nachsatz „Aber jetzt bin ich total froh, dass ich mich getraut hab!“

Klar ist es zuerst einmal eine komische Vorstellung. Vor wem zieht man sich denn schon aus? Vor sich selbst, vor dem Partner, vielleicht noch vor dem Frauenarzt (auch da gibt es angenehmeres!).  Aber ich kann Entwarnung geben: Buche, wenn du unsicher bist, am besten eine längere Serie mit MakeUp. Dann können wir uns erstmal gemütlich kennenlernen und eine Runde quatschen, bevor es losgeht. Weiterer Vorteil: Wir haben Zeit! Viel Zeit! Das heißt auch, du kannst erstmal Jeans und Wäsche anlassen, später nur noch Wäsche, dann vielleicht nur noch ein Tuch, bis schließlich alle Hüllen fallen. So tasten wir uns nach und nach vor. Irgendwann frage ich dich „Also wenn du magst, kannst du dich jetzt für die nächste Pose einmal ganz ausziehen..?“ Und in den allermeisten Fällen ist es bis dahin so  normal für dich, mit fast nichts an deiner Haut zu posen, was das Zeug hält, dass das bisschen Stoff auszuziehen dann auch keinen Unterschied mehr macht. Und wenn du dich doch wohler „mit etwas an“ fühlst: Gar kein Problem. Nicht alles zu zeigen regt die Fantasie an und ist manchmal sogar erotischer als nackt!

Melissa Bungartz – Fotografie Erleben Dein Fotograf in München